Lehrreicher Fotoworkshop beendet

Das Team des #fmsew nahm am 04.02.2017 an einem Fotoworkshop bei unserem Jurymitglied Paavo Blofield in Kassel teil und war schlicht weg begeistert.

Vorstellungsrunde

Nach einer herzlichen Begrüßung und dem Hinweis sich am reichhaltigem Buffet zu bedienen, hier geht der Dank an das Team vom Studio Blofield, welches das Buffet stehts mit Nachschub auffüllte, stellten sich die Teilnehmer vor und nannten Gründe für ihre Teilnahme. Diese waren unterschiedlicher Natur, aber es zeigte sich, dass die Teilnehmer Probleme bei der Portraitfotografie haben. Weniger der technische Aspekt war es, vielmehr wie den zu fotografierenden die Anspannung nehmen, damit das Portrait nicht künstlich und gestellt wirkt. Das Mitarbeiter diesbezüglich noch eine wichtige Rolle spielen werden, wussten die Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt nicht.

Einblick in das Arbeitsleben

Natürlich plauderte auch Herr Blofield aus dem Nähkästchen. Er stellte einen Teil seiner Arbeiten vor und vermittelte den Teilnehmern wo drauf es bei der Fotografie ankommt. Ja man darf auch mal Regeln „brechen“, sei es der goldene Schnitt oder sich „stehts“ an das Sprichwort „wenn die Sonne lacht, Blende 8“ zu halten. Es sind „Regeln“, die dazu beitragen, ein technisch gutes Foto zu bekommen, aber man sollte nicht glauben, es reiche aus, sich nur an diese „Regeln“ zu halten.

Individuelle Betreuung

Da die technischen Kenntnisse der Teilnehmer unterschiedlich waren, ging er Blofield individuell auf jeden Teilnehmer ein, um den Zusammenhang von ISO/Zeit/Blende zu erklären. Für manchen Teilnehmer war diese ein Aha Effekt. Mancher glaubte eine neue Kamera in der Hand zu halten, als bewusst wurde, dass es noch diesen manuellen Modus an der Kamera gibt 🙂

Nicht der Preis macht das Foto

Man sollte auch nicht meinen, eine teure Ausrüstung beschert auch gleich bessere Fotos. Das ist ein Irrglaube. Man erreicht durchaus mit der heutigen und vor allem bezahlbaren Technik Ergebnisse, die sich kaum von weitaus teureren Modellen unterscheiden. Und abgesehen von der ganzen Technik, macht der Fotograf das Bild. Man kann auch mit einer 10.000€ Kamera schlechte Bilder machen.

Learning by doing

Nach der Theorie folgte die Praxis. Man konnte sich im Gebäude frei bewegen, fotografieren, seine Kamera kennenlernen. Mist zu dunkel, schon wieder unscharf und ähnliche Ausrufe waren zu hören. Kaum ausgesprochen,stand Herr Blofield neben einem und sagte, ohne das Foto gesehen zu haben, nehme diese Zeit, diese Blende und ISO, dann sollte das Ergebnis passen. Und es passte in der Regel. Da staunte mancher Teilnehmer öfters als es ihm evtl lieb war 😉

Reger Austausch

Auch die Teilnehmer untereinander ergänzten sich glänzend. Zeige mal, wie hast du das gemacht, welche Kamera hast du, welches Objektiv nutzt du, aber auch Lebenshilfe, wie man es geschafft hat seinen Nikotinkonsum einzuschränken, kamen zur Sprache 🙂

Wie war das mit dem Portrait?

Einsatz für das Team Studio Blofield. Die alten Gemäuer boten zahlreiche Möglichkeiten, sich in der Portraitfotografie zu probieren. Auch der Chef selbst, lies es sich nicht nehmen, als Model zur Verfügung zu stehen.

Natürlich war Herr Blofield immer neugierig und forderte die Teilnehmer auf, die Fotos zu zeigen, um Tipps zu geben, mit welcher Einstellung man das Foto nochmals machen sollte, um ein besseres Ergebnis zu erhalten.

Abschluss im Bergpark

Zum Abschluss setzt sich das Teilnehmerfeld Richtung Bergpark in Bewegung, um dort etwas über die Langzeitbelichtung zu erfahren. Auch da stellte es sich heraus, dass man mit einer „Lowcost Kamera“ und einem guten Objektiv, ansehnliche Ergebnisse erreicht. Vorausgesetzt, die Einstellungen stimmen. Aber dafür stand die Kursleitung ja jederzeit mit wertvollen Tipps zur Verfügung.

Wir sagen vielen Dank an das Team des Studio Blofiled für den schönen Tag und denken, es wird ein Wiedersehen geben.

Wenn auch Du u.a. einen Fotoworkshop gewinnen willst, ist diese Möglichkleit nur ein Klick entfernt. Wir freuen uns auf Deine Anmeldung zum Fotomarathon Schwalm-Eder-West.

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